Unsere Motivation für dieses Ferienlager
„Agent Academy – Agent für einen Sommer“. Unser Vorzeigeprojekt ist ein Camp der außergewöhnlichen Art. Jeder der sich schon einmal wie Ethan Hunt in „Mission Impossible“ fühlen wollte ist hier richtig. Wir entführen unsere Teilnehmer in ihren eigenen Film.
Was genau ist das Ganze jetzt eigentlich?
Sicher ist Ihnen beim Durchlesen der Seite dieser Satz mindestens
einmal in den Sinn gekommen. Da es sich hierbei um eine sehr neue Art von
Ferienlager handelt besteht Erklärungsbedarf:
In erster Linie ist die Agent Academy ein normales, spannendes Ferienlager
was die Rahmenbedingungen betrifft. Geleitet und organisiert von Personen,
die schon viele Jahre Camps gestalten, betreuen und durchführen.
Unsere Teilnehmer werden intensiv und verantwortungsvoll von pädagogisch
geschulten Betreuern umsorgt. Auch viele Programminhalte sind "alte
Bekannte": Outdooraktivitäten, Bogenschießen, Erste Hilfe- und Funkkurse,
GPS-Geländesuche, usw. Daneben gibt es einige speziell erstellte Aktivitäten
wie die Matrix-Mission, in welcher mehrere Teilnehmer (jeder vor seinem
eigenen Computer) im Team zusammenarbeiten müssen um gemeinsam aus der
Matrix zu entfliehen, Roboter-Missionen wobei die Roboter selbst gebaut und
programmiert werden müssen und vieles mehr.
Der große Unterschied zu anderen Camps ist die gigantische und durchgehende
Geschichte um das ganze Ferienlager herum. Jeder Teilnehmer und Betreuer ist
Teil dieser Geschichte und trägt sie mit. Dies geht hin bis zu einer eigenen
Sprache - Wasch- und Schlafräume? Nicht auf der Agent Academy. Wir suchen
die Hygiene-Sektion auf und schlafen in den Team-Quartieren.
Schon bei der Anreise erwartet unsere Teilnehmer der erste Kontakt mit
dieser Welt: der Check-In am Agenten Terminal. Mittels Karte und
Fingerabdruck wird sich angemeldet und anschließend die Wochenaktivitäten
gebucht.
Um diese Umgebung zu verwirklichen betreiben wir einen immensen Aufwand. Von der kompletten Umgestaltung des Ferienheims in eine High-Tech Welt mit realistischen Requisiten und Ausrüstung, eigens erstellter Software, Check-In am Agenten-Terminal mit Fingerabdruckscannern, Displays an den Wänden, eigene Bekleidung und Bezeichnungen und vielem mehr.
Cowboy und Indianer - aber zeitgemäß!
Wenn man so als Erwachsener zurück denkt – wie schön war es damals mit
Freunden Cowboy und Indianer zu spielen? Oder seinen Helden beziehungsweise Heldin aus der Lieblings-Fernsehserie? Und jetzt stellen Sie sich vor, was man mit einem entsprechenden Umfeld und Ausrüstung, motivierten Betreuern, viel Phantasie und Enthusiasmus erst für eine Welt mit einer
ganzen Gruppe von Kindern schaffen kann. Wir wollen mit unseren Teilnehmer diese Abenteuer wieder aufleben lassen und „nicht nur passiv vor dem Bildschirm konsumieren“.
Nichts von der Stange, jedes Camp ist anders
Unser Gedanke und unsere Motivation bei der Ausarbeitung dieser Idee war es, dem einheitlichen Modell der Standard-Ferienlager zu entfliehen. Wir bieten nicht nur Aktivitäten an sondern beziehen unsere Teilnehmer in eine großartige Geschichte ein und schaffen für eine Woche unsere eigene Welt.
16 Jahre Erfahrung und Spaß mit den ComputerCamps haben uns inspiriert eine
Alternative zu schaffen für ein Camp abseits des Computers um den Reiz an
anderweitigen Freizeitaktivitäten zu wecken.
Gelebtes Abenteuer
So tief in Geschichten eintauchen konnten bisher nur die Mitglieder der Pfadfinder mit ihren legendären Feriencamps – wir bieten diese einzigarte Form des Freizeitspaßes erstmals für jedermann (beziehungsweise jederkind) an.
Sehr geehrte Mini-Agents,
Liebe Juniors,
mit großem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Agent Academy mit Jahresende 2011 geschlossen wird.
Das Hauptquartier teilte uns seine Entscheidung kürzlich mit und begründete diese mit einer zu großen Gefahr, die von Strikern ausgeht, die ihrerseits die Zelte in der Gegend um Wald am Arlberg aufgeschlagen haben. Unser Ausbildungszentrum ist demnach zu schwach geschützt, um den anhaltenden Angriffen der Striker standzuhalten.
Wir bedauern diese Entscheidung sehr und hoffen dennoch, dass diejenigen, die in den vergangenen vier Jahren eine Ausbildung in der Agent Academy absolvierten, diese auch genießen konnten. Im Anhang finden Interessierte noch einmal einen Rückblick auf die vergangenen vier Academy-Jahre.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen,
Agent Christian, Agent Felix und Agent Mario
=== ANHANG ===
2008 //
2009 //
2010 //
2011
:: AA 2008 - Die NOC-Liste ::
Die NOC-Liste, welche Agenten-Decknamen und echte Personen verbindet, gelangte in die Hände der Striker. Unsere Aufgabe ist es, sie zurückzuholen. Die Striker tauchen bereits am zweiten Tag beim Frühstück auf, Agent Christian verfolgt die Angreifer. Er übermittelt die Koordinaten von der Striker-Unterkunft, wir planen den Einsatz. Ein GPS-System leitet uns den Weg zum Gebäude, das wir vor Ort verwanzen. Im Haus sind Striker, wir werden entdeckt, können aber fliehen.
Zurück in der Academy hören wir die Wanzen abwechselnd ab und erfahren von der Übergabe der NOC-Liste gegen einen ominösen Geldkoffer. Außeneinsatz in Bludenz: Wir verfolgen, observieren, beobachten, fotografieren und filmen die Übergabe der NOC-Liste, bei der ein Striker sowohl das Geld als auch die Disc mit der Liste abstaubt.
Wir planen einen weiteren Einsatz, um die Liste zurückzuholen. Vor Ort observieren wir wieder, schließlich gelingt es unseren (Mini-) Agents, sowohl das Geld als auch die Liste zu stehlen. Beim Versuch der Striker, die Liste von uns zurückzuholen, ist nur Agent Felix vor Ort. Er kämpft mit den Strikern, vertreibt sie, wird aber verletzt. Die Junios versorgen Agent Felix, bauen eine Trage, leisten erste Hilfe und warten auf das Eintreffen der inzwischen informierten Agents.
Tags darauf, bei einer Übung im Wald, nehmen die Striker unsere Academy ein. Ein Notruf eines Agents ruft die Teilnehmer zurück zum Gebäude, wo die Striker beobachtet und dabei ein Super-Striker (erkennbar am weißen Helm) gesichtet wird. Wir teilen uns auf, infiltrieren das Gebäude in kleinen Teams. Ein Team findet im Obergeschoss einen Schlüssel, ein anderes entdeckt eine Bombe im Keller, die entschärft werden kann. Im anschließenden Kampf zwischen Agents und Strikern, den die Teilnehmer über eine Überwachungskamera verfolgen können, können die Agents die Striker außer Gefecht setzen. Schließlich kann das schwarz-gelbe Einsatzfahrzeug die Überwältigten abholen.
:: AA 2009 - Der Quantengenerator ::
Die Striker sind in Besitz eines Quantengenerators, womit sie eine Anti-Materie-Waffe bauen wollen. Der Erstkontakt erfolgt am zweiten Tag während eines Workshops unter freiem Himmel - Striker werden auf Quads im Vorbeifahren gesichtet.
Da angeblich noch nicht viele Striker vor Ort sind (der Quantengenerator wird erst geliefert), infiltrieren wir deren Basis und machen Zeichnungen vom Gebäude. Ein paar Striker waren aber schon vor Ort.
Agent Mario, der nicht zum Start der Academy aufgetaucht ist, wurde anscheinend verschleppt. In einer nächtlichen Befreiungsaktion im Wald wird ein blutüberströmter und gefesselter Agent Mario aus einem Striker-Auto befreit. Striker waren dabei vor Ort. Agent Mario muss versorgt werden, ist aber Tags darauf wieder einigermaßen einsatzfähig. Er erzählt vom Quantengenerator und einem getrennt transportierten Chip.
Wir erhalten die Information, nach der im Schwimmbad der Chip sein sollte. Vor Ort wird der Chip entdeckt und auch von den Teilnehmern entwendet, doch die Aktion entpuppt sich als Übung unseres Hauptquartiers.
Schließlich erhalten wir die Nachricht, dass der Quantengenerator mitsamt dem Chip bereits vorzeitig geliefert wurde. Wir entdecken ihn wiederum in der Basis der Striker und können das Gerät entwenden. Die zurückkehrenden Striker sind uns zahlenmäßig weit überlegen, wir verstecken uns entsprechend. Agent Christian prescht schließlich vor und kann den Anführer außer Gefecht setzen. Wir fliehen und zerstören den Quantengenerator.
:: AA 2010 - Das Biospec ::
Die Striker bekommen Biospec geliefert, das sie fast unbesiegbar macht. Unser Ziel ist es, dieses zu stehlen und damit unschädlich zu machen.
Ein verdächtiges Auto wird dafür verwanzt, später per Software geortet. Somit wissen wir, wo sich die Striker aufhalten. Am nächsten Tag erhalten wir Besuch von der Polizei. Diese berichtet von den Strikern und dem Giftgas, was diese einsetzen. Es soll auch ein Gegenmittel geben.
Wir infiltrieren die neue Strikerbasis, wo aber bereits Striker auf die einzelnen Teams warten. Die Gruppen erbeuten das Gegenmittel für das Giftgas. Es liegt in einer leuchtenden, blauen Flüssigkeit. Außerdem erhalten sie Zugang zum Zentralrechner und können wichtige Informationen stehlen.
Bei einer erneuten Beobachtung des Autos wird die Ankunft des Biospecs beobachtet. Wir schleichen uns an die Striker heran, dabei verliert ein Mini-Agent sein Gegenmittel. Die Striker werfen Giftgas, Agent Felix verzichtet auf sein Gegenmittel zugunsten des Mini-Agents. Kurz darauf wird Agent Felix schwindlig und schlecht; die Juniors und Mini-Agents müssen ihn zurücklassen, um dennoch das Biospec stehlen zu können. Striker ergreifen Felix. Wenig später kommt es zum Austausch auf einer Brücke. Die Striker bekommen ihr Biospec, die Academy dafür Agent Felix. Gewifte Mini-Agents haben aber in der Zwischenzeit das Biospec gegen ein Langzeit-Schlafmittel ausgetauscht.
Agent Felix bricht unterwegs fast zusammen. In der Zwischenzeit hat Agent Tim in der Academy mit dem restlichen Team ein Feldlazarett aufgebaut, das Funkkontakt zum herannahenden Team hält. Nach dem Eintreffen des Einsatzteams werden knapp 15 Teilnehmer und Agent Felix wegen der Giftgaseinwirkung im Lazarett behandelt. Nach einiger Zeit geht es aber allen wieder besser.
:: AA 2011 - Der Gefangene vom Arlberg ::
Die letzte Academy startet ganz normal. Es gibt keine Mission, die Striker haben nach einem großen Kampf im Winter die Stellung geräumt. Die angehenden Junior Agents erfahren von einer großen Sonderaufgabe, die ihre Ausbildung nach vier Jahren abschließt.
Eines morgens erhalten die erfahrenen Mini-Agents eine Nachricht im Terminal, in der sie angehalten werden, auf keinen Fall von diesem Auftrag zu erzählen und eine Ansprechperson zu ernennen, die per Handy mit einer fremden Nummer SMS-Kontakt hält. In weiteren Nachrichten erhalten die Teilnehmer so die Aufgaben, die PIN-Kombination zum Sicherheitsbereich im Obergeschoss herauszubekommen, den Tresor-Code zu knacken und den Schlüssel aus selbigem zu stehlen. Unterzeichnet sind die Nachrichten jeweils von "Mr. X".
In der Zwischenzeit bauen die Teilnehmer Lichtschranken und statten das nahe gelegene Waldstück damit aus, da es offensichtlich doch Striker-Aktivitäten in der Nähe gibt. Tatsächlich zeichnen die Lichtschranken Bewegungen auf, bei anschließenden Observierungen gelingt es den Teilnehmern tatsächlich, erste Fotos von Strikern zu machen.
Eine weitere Nachricht trifft ein und fordert die Teilnehmer auf, die Sicherheitskarte von Agent Mario zu stehlen und mit dem Schlüssel und der PIN in den Sicherheitsbereich im Obergeschoss einzudringen. Die Teilnehmer gehen von ihrer Sonderaufgabe aus und folgen den Anweisungen. Doch diese entpuppen sich als Falle, denn im Sicherheitsbereich wird ein Brain-Striker zu Untersuchungszwecken festgehalten. Dieser kann sich mit der unfreiwilligen Hilfe der Teilnehmer befreien, es kommt zum Kampf zwischen ihm und den Agenten Felix und Mario. Der Striker flieht, die Agenten sind schwer mitgenommen.
Tags darauf wird der neue Standort des geflohenen Strikers ausfindig gemacht. Dieser Brain-Striker kann nur mittels Virus außer Gefecht gesetzt werden. Aufgrund technischer Probleme muss der Upload mehrfach wiederholt werden, doch schlussendlich gelingt die Aktion und die Academy ist wieder sicher.